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Geschichte aufgerollt, ein 600 Meter langes Kunstbanner soll aufgerollt werden


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Artikelnummer: 3635421

Von allen Glückwünschen zu 1000 Jahren Michaeliskirche wird dies der Ungewöhnlichste:

Das Josephinum verbindet mit einer 600 Meter langen Stoffbahn Michaeliskirche und Dom.

Bundespräsident Horst Köhler, Bischof Norbert Trelle, Landesbischöfin Margot Käßmann, Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann, Oberbürgermeister Kurt Machens und viele weitere Ehrengäste werden dabei sein, wenn am Freitag das Stoffband, das die beiden Weltkulturerbe-Stätten symbolisch und ökumenisch verbinden soll, zur Eröffnung des Jubiläumsjahres entrollt wird.

Bis zum letzten Moment wird an der Stoffbahn gearbeitet ...

Alle Klassen und Kurse haben an dem Projekt mitgewirkt und die Stoffbahnen mit historischen Motiven unterschiedlichster Art bemalt. Nach den langen Wochen der Vorbereitung fiebern sie jetzt dem Großereignis entgegen, an dem alle Schülerinnen und Schüler teilnehmen werden. Wie sehen die Stoffbahnen für das Projekt Michaelis 2010 „1000 Jahre aufgerollt“ aus?

Sind sie schon zusammengenäht? Haben wir genug Stoff bemalt? Welche Aufgaben stehen nun für die Schülerinnen und Schüler des Seminarfachs an? Wer steht wo und wer kümmert sich worum?

Diese Fragen beschäftigen im Moment vor allem die 16 Schülerinnen und Schüler des Seminarfachs Michaelis 2010. Tabellen, Listen und Stundenpläne wurden ausgewertet, um zu planen, welche Klasse und welcher Kurs an welchem Ort das Stoffband halten wird. Dr. Sabine Schreiner, die Leiterin des Projekts, hofft, dass der „Auszug der 1000 aus dem Josephinum" am Freitag klappen wird.

"Die Bilder und Texte sind wunderbar geworden und werden die Betrachter erfreuen", ist sich die Kunstlehrerin sicher. "Besonders spannend ist, wie vielfältig die Auseinandersetzung mit dem Jubiläumsjahr in den einzelnen Klassen war. Die Ergebnisse sprechen für sich."

Über den Verlauf der Jubiläumseröffung und insbesondere das Projekt wird "Hildesheim-TV" einen Film drehen.
Möglich geworden ist das durch die BürgerStiftung Hildesheim, die das Projekt auf diese Weise fördern wird.

Stoffrollen im Schnee
Das Organisationsteam, das das spektakuläre Michaelis-Projekt steuert, hat in den vergangenen Wochen hart gearbeitet. Dabei mussten sich die Schülerinnen und Schüler um Teamleiterin Dr. Sabine Schreiner auch mit der kniffligen Frage auseinandersetzen, wie man eine 600m lange Stoffbahn aufbewahrt und transportiert. Herausgekommen sind fünf Stoffrollen, die auf fünf Rollwagen aufgewickelt sind.

Vor Ort - also auf dem Weg zwischen Dom und Michaeliskirche werden die Enden zusammengeklettet! Michaelis 2010: Jetzt kann aufgerollt werden ... Alle Klassen und Kurse des Josephinums haben in den vergangenen Wochen und Monaten fleißig an der Stoffbahn, die Dom und Michaelis-Kirche verbinden soll, gearbeitet.

Jetzt ist in der Werkstatt von Peter Schmitz ein Gestell gebaut worden, das die riesige Rolle tragen wird. Während der Projektwoche begab sich ein Teil der Vorbereitungsgruppe in die Werkstatt des Diplom-Designers Peter Schmitz, um dort das Gestell, das in Zukunft die Rolle tragen und ausstellen soll, zu bauen. Tatkräftige Unterstützung leisteten dabei Kunstlehrer Herbert Nitsche, zwei freiwillige Helfern aus dem Abschlussjahrgang und die hilfsbereite Mannschaft des Betriebs.

In der Werkstatt des Diplom-Designers Peter Schmitz entstand mit vereinten Kräfte das Gestell, das die große Stoffrolle in Zukunft tragen wird.

Der Plan, ein Gestell zu bauen, das die Stoffrolle vor dem Hintergrund der Kirchenkulisse beherbergen und darstellen soll, wurde in drei Tagen unter Einsatz vereinter körperlicher Kräfte verwirklicht. Während sich zuerst ein Teil der Gruppe unter der Leitung von Herrn Nitsche daran machte, die Eisenstangen, die später als Drehräder fungieren sollen, zu Metallschnecken zu biegen, begann der andere damit, die Kulisse mit Kreide auf das Blech zu zeichnen.

Somit waren beide Gruppen mit ersten Schwierigkeiten konfrontiert. Wie lässt sich etwas maßstabsgetreu darstellen, wenn man mathematisch nicht gerade eine Leuchte ist? Wie bewerkstelligt man es, dass die Michaelis-Kirche deutlich zu erkennen ist? Improvisationsgeschick war gefragt. Dabei stellte es sich als großes Glück heraus, dass sich Kreide auch beim 20. Versuch problemlos entfernen lässt, um es daraufhin erneut zu probieren.

Als die Vorskizze dann endlich gelungen war, ging es nach draußen zum Plasmaschneider, dem zunächst mit viel Respekt entgegengetreten wurde, der sich aber bereits nach kurzer Zeit als beliebtes Werkzeug in der Schülergruppe etabliert hatte.
Gemeinsam wurde die vorskizzierte Silhouette Strich für Strich in das Metall geschnitten, und nach kurzem Bangen, ob die Darstellung am Ende überhaupt gelingen würde, zeichneten sich erste Merkmale der Kirche ab.
Nachdem auch das recht knifflige Ausschneiden der Fenster gemeistert war, ging es ans Zusammenbauen der bereits vorher zugeschnittenen Rohre, die schließlich ein fertiges Gestell bildeten. Dieses wurde zum Schluss lackiert und musste sich dann der kritischen Begutachtung aller stellen.

Das Resultat wurde schließlich von allen abgesegnet, nicht ohne ein wenig Stolz, dieses in nur drei Tagen eigenhändig erarbeitet zu haben.

Text von der Homepage des Gymnasium Josephinum, dort auch mit Fotos zu sehen.


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