Schale aus parallel geschweißten Stahlstäben mit Silberlot
H/B/T ca. 2,5 x 39 x 19 cm
Klarheit in Linie. Kraft im Detail.
Diese Schale lebt von Spannung – von Ordnung und Aufbruch zugleich. Parallel ausgerichtete 5 mm starke Eisenstäbe bilden ihr Fundament. Mit bewusst gesetztem Abstand werden sie punktuell verschweißt. Strenge Linien entstehen. Rhythmus. Struktur.
Doch in den Zwischenräumen geschieht das Entscheidende: Die offenen Fugen werden mit Silberlot gefüllt. Flüssiges Metall verbindet, was zuvor getrennt war. Es fließt, schließt, hält – und setzt zugleich einen feinen, edlen Kontrast zum dunklen Eisen.
So entsteht nicht einfach eine Schale. Es entsteht ein Dialog zwischen zwei Metallen.
Verwandlung durch Feuer und Handarbeit
Nach dem Verschweißen wird das Objekt erneut übergeschmiedet – verdichtet, geformt, belebt. Anschließend folgt die geduldige Handarbeit: schleifen, glätten, polieren. Jede Linie wird sichtbar, jede Verbindung tritt hervor.
Die abschließende Flammoxidation schenkt der Oberfläche ihre charaktervolle Tiefe: Das Eisen entwickelt dunkle, kraftvolle Nuancen. Das Silberlot beginnt zu leuchten. Zwei Materialien. Zwei Farbwelten. Ein harmonisches Ganzes.
Mehr als ein Objekt
Mit ihren Maßen von ca. 39 × 19 cm und einer Höhe von etwa 2,5 cm wirkt die Schale klar und reduziert – fast architektonisch. Sie ist Skulptur und Gebrauchsobjekt zugleich.
Auf einem Tisch, einem Sideboard oder frei inszeniert entfaltet sie ihre stille Präsenz.
Dieses Schalenobjekt ist kein industrielles Produkt. Es ist handgeformte Substanz.
Jede Schweißnaht, jede Lötspur, jede Farbnuance erzählt vom Entstehungsprozess.