175 Jahre Drahtseil in Clausthal-Zellefeld, unser Entwurf einer Großskulptur


Artikelnummer: 121754

Grundgedanken
Die Erfindung des Drahtseils durch Oberbergrat Albert war eine Antwort auf die Erfordernisse im Harzer Bergbau zu seiner Zeit.
Neue Herausforderungen im Bergbau verlangten nach einer neuen, effizienteren Lösung in der Fördertechnik.
Albert hat diese Lösung gefunden, indem er aus einem altbekannten Material ein neues Produkt destillierte.
Die Methoden, derer er sich bediente
- Erfindergeist
- interdisziplinäres Denken
- auf spezifische Probleme angewandte klassische Naturwissenschaften
- neuartige Materialtestverfahren

sind auch ideelle Fundamente der Ausrichtung der TU Clausthal.

Unser Entwurf für das Denkmal zum 175 jährigen Jubiläum des Drahtseils huldigt nicht nur dem Drahtseil an sich oder der Person von Oberbergrat Albert.
Es will vielmehr jenen Moment des Geistesblitzes, die erfinderische Initialzündung feiern, in dem der Funke überspringt, der Groschen gefallen ist, wenn aus zuvor unabhängigen Gedankenfragmenten und Problemstellungen eine neue Idee geboren wird.
Dieser Moment der Inspiration war entscheidend für die Erfindung des Drahtseils und er ist entscheidend für jegliche Forschung.
Die Stärke des Drahtseils liegt darin, dass es mehrere schwächere Elemente zu einem stärkeren bündelt, wobei die Flexibilität der Beweglichkeit der Ursprungselemente erhalten bleibt, die Tragkraft der einzelnen Teile sich aber addiert.
Genauso liegt die Stärke einer interdisziplinären Forschung in der Vernetzung der ursprünglich eigenständigen Fachdisziplinen, deren Stärken sich addieren, deren individuelle Qualitäten jedoch bewahrt bleiben.
Das Denkmal, eine stilisierte Darstellung der Fertigung eines Albert´schen Ur-Drahtseils, bei dem aus 4 Einzeldrähten ein Drahtseil gewunden wird, würdigt den Erfindergeist von Oberbergrat Albert.
Es symbolisiert aber auch die interdisziplinäre Ausrichtung und die Internationalität der TU Clausthal. Die leichte Aufwärtsbewegung innerhalb der Konstruktion, die an einen Start, einen Aufbruch erinnert, will den Blick des Betrachters auf den Horizont lenken.
Auf den tatsächlichen Horizont beim Blick über die Stadt ebenso wie auf den gedanklichen Horizont, hinter dem in der Forschung, immer wieder aufs Neue, Antworten auf Fragen gefunden werden, die heute vielleicht noch gar nicht gestellt werden.
Bei all dieser Weltoffenheit und Weitläufigkeit steht das Denkmal, wie Oberbergrat Albert und die High-Tech-Schmiede TU Clausthal, fest verwurzelt und heimatverbunden auf Harzer Grund.
Die Ausrichtung des Denkmals folgt der Richtung der Adolph-Roemer-Str, der Hauptblickachse vom Platz nach Südwesten und verweist somit auch hier diskret auf die TU Clausthal.
Das Portal will für den Clausthaler ein Tor zur Welt und für den Fremden ein Tor nach Clausthal darstellen Konstruktion.
Das Denkmal besteht aus einer Portalkonstruktion, an der die stilisierten, miteinander verdrehten "Drähte" in Form von Edelstahlrohren (dm ca. 100 mm ) abgehängt werden.

Länge ca. 9 Meter



Lieferfrist 56 Werktage **

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